Hirse-Wirsing-Auflauf

Hirse-Wirsing-Auflauf für Diabetiker (Opera AI)

Zutaten:
1 Kopf Wirsing (ca. 1 kg), in Streifen geschnitten
300 g Hirse
1 Zwiebel, fein gehackt
2 Karotten, geraspelt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
800 ml Gemüsebrühe
250 ml fettarmer Sahne-Ersatz oder Sojadrink (ungesüßt)
3 Eier
2 TL Senf
2 TL getrockneter Thymian oder Majoran
Salz und Pfeffer nach Geschmack
1 EL Olivenöl
Optional: Für mehr Protein können Sie mageres Hähnchenfleisch oder Tofu ergänzen
Optional: 100 g geriebener fettarmer Käse (z.B. Mozzarella light) zum Überbacken

Zubereitung:

  • Hirse gut waschen und nach Packungsanweisung in Gemüsebrühe garen (ca. 15 Minuten), dann abkühlen lassen.
  • Wirsing waschen und in Streifen schneiden.
  • Wirsing in kochendem Salzwasser 3-4 Minuten blanchieren, dann abgießen und gut abtropfen lassen.
  • Olivenöl in einer Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten.
  • Karotten und Wirsing hinzufügen und kurz mitdünsten.
    In einer großen Schüssel Hirse, Gemüse, Sahne-Ersatz, Eier, Senf und Kräuter gut vermengen. Eventuell auch Hühnerfleisch oder Tofu dazugeben.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Die Masse in eine gefettete Auflaufform geben.
  • Optional mit geriebenem Käse bestreuen.
  • Im vorgeheizten Ofen bei 180 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 30-35 Minuten backen, bis der Auflauf goldbraun und fest ist.

Hirse ist eine gute Alternative zu Reis oder Nudeln, da sie einen moderaten Einfluss auf den Blutzucker hat.
Der Auflauf lässt sich gut vorbereiten und schmeckt am nächsten Tag oft noch besser.

Fazit:
Nie gemacht.

Esser:

Schokoladenkuchen / Brownies (diabetikerfreundlich)

Schnelle Schoko-Brownies (Deutsche Diabetes-Hilfe)

Zutaten (kleinere Metallauflaufform):
1 TL Sonnenblumenöl
4 Eier
120 g Erythritol (z.B. Sukrin)
30 g Sonnenblumenöl
1,5 TL Essig
5 EL Kakaopulver
210 g Weizenmehl, Type 550 oder besser Vollkorn
100 g Mandelmehl
1,5 TL Backpulver
1,5 TL Natron
100 g gehackte Walnüsse
75 g gehackte Schokolade, 85 % Kakao
Flüssiger Süßstoff nach Geschmack, z.B. Natreen (zum Abschmecken)

Zubereitung:

  • Die Backform dünn mit Sonnenblumenöl einpinseln.
  • Den Backofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze aufheizen.
  • Eier mit dem Erythritol schaumig rühren, bis sich das Erythritol fast vollständig aufgelöst hat.
  • Nun Sonnenblumenöl und den Essig dazu und umrühren.
  • Das Kakaopulver mit Weizen- und Mandelmehl sowie Backpulver und Natron mischen und zur Eimasse geben.
  • Alles zu einem geschmeidigen Teig verrühren. Zu Not den Teig mit etwas (Mandel-)Milch geschmeidiger machen.
  • Zum Abschluss die gehackten Walnüsse und die gehackte Zartbitterschokolade dazugeben und unter den Teig ziehen.
  • Bevor der Brownieteig in die vorbereitete Form kommt, noch einmal abschmecken. Wenn er noch etwas süßer sein soll, bis zu 2 Teelöffel flüssigen Süßstoff in den Brownieteig geben.
  • Anschließend den fertigen Teig in die Form geben und glattstreichen.
  • Im vorgeheizten Ofen backen. Nach 15 Minuten erstmals die Stäbchenprobe machen: Es darf ruhig ein wenig Teig am Stäbchen kleben bleiben, dann ist der Teig fertig.
  • Aus dem Ofen nehmen und in der Form etwas abkühlen. In 10 größere oder 20 kleine Stücke schneiden und genießen.

Fazit:
Ganz okay, aber ziemlich trocken. Beim ersten Versuch wurde der Kuchen 25 Minuten gebacken (Stäbchenprobe sollte laut Originalrezept nach 30 Minuten gemacht werden) – das war zu lang!

Esser:

  • Tania & Andreas

Fischfilet mit Gurke, Dill und Fischfond

Ovnsbakt hvit fisk med agurk, dill og mild buljong (Copilot)

Zutaten (4 Portionen):
1-1,2 kg fiskefilet (hvitting, torsk, sei el.)
1 stor slangeagurk
2 ss olivenolje eller rapsolje
2-3 dl mild fiskebuljong (helst hjemmelaget eller lav-salt fra terning/pulver)
5 ss finhakket dill (fersk anbefales)
2 liten sjalottløk eller 1 vanlig løk, svært fint skåret
Salt (lite – buljongen er allerede salt)
Hvit pepper eller et lite dryss vanlig pepper

Zubereitung:

  • Skrell agurken om skallet er tykt.
  • Del den på langs og skrap ut frøene med en skje; dette gjør retten mindre „vannete“.
  • Skjær agurken i tynne skiver.
  • Forvarm ovnen til 180 °C.
  • Smør bunnen av en ildfast form lett med olje.
  • Legg agurk og løk i bunnen.
  • Legg fiskefiletene oppå.
  • Krydre fisken lett med pepper og ev. en anelse salt.
  • Dryss dill over fisken.
  • Hell buljongen forsiktig over.
  • Dekk formen løst med folie.
  • Stek midt i ovnen i 15 minutter, fjern folien og stek 5–7 minutter til.
  • Fisken skal være akkurat fast og flake seg lett.

Server med dampet blomkål eller brokkoli, eller lett blomkålmos (kun litt olje og salt).

Fazit:
War ganz lecker mit Blumenkohl. Aber frisch muss der Fisch sein, sonst schmeckt/riecht es am zweiten Tag python!

Esser:

  • Tania & Andreas

Fischfilet mit Zitrone, Kräuter und Gemüse

Ovnsbakt hvitting med sitron, urter og grønnsaker (Copilot)

Zutaten (4 Portionen):
1-1,2 kg fiskefilet (hvitting, torsk, sei el.)
3 ss olivenolje (eller rapsolje)
1-2 sitron (saft + noen skiver)
2 liten løk eller sjalottløk, i tynne skiver
4 fedd hvitløk, finhakket
1-2 liten squash eller fennikel, i tynne skiver (eller brokkoli i små buketter)
Friske eller tørkede urter: dill, persille eller timian
Salt og pepper
Litt tørket chili eller paprika (valgfritt)

Zubereitung:

  • Forvarm ovnen til 180 °C.
  • Smør en ildfast form lett med oljen.
  • Legg grønnsakene i bunnen, drypp over litt olje og et lite dryss salt.
  • Legg fiskefiletene oppå grønnsakene.
  • Krydre fisken med salt, pepper og urter.
  • Press over sitronsaft og legg sitronskiver på toppen.
  • Drypp resten av oljen forsiktig over.
  • Stek midt i ovnen i 18–22 minutter, til fisken er gjennom og flaker seg lett.

Server med blomkålmos, dampet brokkoli eller salat med vinaigrette. Eventuelt med litt avokado ved siden av for sunne fettsyrer.

Fazit:
Nie gemacht.

Esser:

Haferfrikadellen

Haferfrikadellen (Der Spiegel)

Zutaten (4 Portionen):
3 Tasse Haferflocken, zart (lettkokte)
3 Tasse Haferflocken, ganzes Blatt (oder andere grobe Getreideflocken wie Weizen, Gerste und Roggen)
1 Tasse hvete helkorn (zur Not andre Körner, z.B. byggryn)
2 Eier
3 Tassen heiße Gemüsebrühe
1 Karotte oder anderes Gemüse
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
2-3 EL Senf
3 TL getrocknete Kräuter, etwa Thymian, Majoran und Oregano
Pfeffer
Geräucheres Paprikapulver
Salz
Öl zum Braten

Zubereitung:

  • Körner mit 2 Tassen Wasser aufkochen und ca. 12 Minuten köcheln; sie sollen noch bissfest sein. Durch ein Sieb abseihen.
  • Die Haferflocken und Körner mit dem Senf und den Kräutern in einer hitzebeständigen Schüssel vermengen. Dabei mit den Kräutern und Gewürzen nicht knausrig sein, da die Frikadellen wenig Geschmack haben.
  • Die Hafermischung mit heißer, aber nicht mehr kochender Brühe aufgießen.
  • Alles mit einem Löffel verrühren und etwa zehn Minuten ziehen lassen.
  • Die Zwiebel, die Karotte und den Knoblauch schälen und fein hacken.
  • In einer Pfanne auf mittlerer Hitze fünf Minuten anschwitzen, aber nicht bräunen lassen.
  • Das Gemüse zu den Haferflocken geben und noch einmal durchrühren.
  • Eier zugeben und gut verrühren.
  • Mit angefeuchteten (oder eingeölten) Händen kleine Kugeln formen (eher Köttbullar- als Tennisballgröße) und in derselben Pfanne mit einem guten Schuss Öl von allen Seiten anbraten, bis die Frikadellen goldbraun sind (ca. 5 Minuten von jeder Seite). Vorsicht: Zu dicke Exemplare garen nicht gut durch und können innen hinterher weich sein. Wer das verhindern möchte, presst die Bälle mit dem Pfannenwender flach.

Dazu passt Senf, Kräuterquark oder Bärlauchöl.

Fazit:
Lecker – eine vollwertige Alternative zu Frikadellen mit Hack. Die Frikadellen sind durch gedünstete Zwiebel und Wurzel etwas süßlich, daher sollte man kein süßes Gemüse wählen (Wurzeln passen nicht – Blumenkohl oder ein säuerlicher Salat wären besser).

Esser:

  • Tania & Andreas

Leinsamencracker

Leinsamen Cracker (LouMalo)

Leinsamencracker

Zutaten (alles total flexibel und nach Geschmack):
350 g Leinsamen
0,5 Zwiebel (klein)
4 Knoblauchzehen
2 TL Rosmarinpulver
3 TL Salz
350 g lauwarmes Wasser
Oregano, Paprika, Paprikapulver, Tomatenmark optional
Kerne, Samen, Sesam optional

Zubereitung:

  • Zwiebel und Knoblauch erst kleinschneiden und dann pürieren.
  • Leinsamen mit Gewürzen vermischen, Wasser hinzufügen und ca. 15 Minuten quellen lassen.
  • Frische Zutaten (Zwiebel, Knoblauch, evtl. Paprika und anderes) gleichmäßig einrühen.
  • Masse auf „Bleche“ des Trocknungsgerätes verstreichen. Es soll möglichst dünn sein, aber keine Löcher haben. Mit der Teigkarte ein Muster einritzen, das der Crackergröße entspricht. Die Cracker lassen sich so leichter auseinanderbrechen.
  • Im Trocknungsgerät bei ca. 40 °C trocknen bis die Cracker vollkommen trocken sind und leicht brechen.
  • Zur Aufbewahrung Gläser mit Schraubdeckel im Backofen auf 90 °C erhitzen und die noch warmen Cracker einfüllen. Gläser verschließen und abkülen lassen.

Die Cracker halten sich so mehrere Monate.

Fazit:
Sehr leckere Cracker! Am aufwändigsten ist das Verstreichen der Masse, aber es lohnt sich.

Esser:

  • Tania & Arnold
  • Emily & Michael

Omelett mit Champignons und geräuchertem Tofu

Omelett mit Champignons und geräuchertem Tofu (Aria)

Zutaten (2 Portionen):
4 Eier
150 g Champignons, in Scheiben geschnitten
100 g geräucherter Tofu, in kleine Würfel geschnitten
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
2 EL Pflanzenöl (z.B. Sonnenblumen- oder Olivenöl)
Salz und Pfeffer nach Geschmack
Frische Kräuter (z.B. Petersilie oder Schnittlauch), fein gehackt
2 EL (pflanzliche) Milch oder Sahne für ein fluffigeres Omelett

Zubereitung:

  • Die Champignons putzen und in dünne Scheiben schneiden.
  • Den geräucherten Tofu in kleine Würfel schneiden.
  • Zwiebel und Knoblauch fein hacken.
  • In einer großen Pfanne 1 EL Öl erhitzen.
  • Zuerst die Zwiebel und den Knoblauch glasig dünsten.
  • Die Champignons hinzufügen und bei mittlerer Hitze braten, bis sie leicht gebräunt und weich sind (ca. 5-7 Minuten).
  • Anschließend den geräucherten Tofu dazugeben und kurz mitbraten, damit er etwas Farbe bekommt.
  • Eventuell etwas Sojasauce oder geräuchertes Paprikapulver zu den Champignons und Tofu geben.
  • Mit Salz und Pfeffer abschmecken, aus der Pfanne nehmen und beiseite stellen.
  • Die Eier in einer Schüssel aufschlagen. Optional die (pflanzliche) Milch oder Sahne hinzufügen und gut verquirlen.
  • Mit Salz und Pfeffer würzen.
  • In der gleichen Pfanne das restliche Öl erhitzen.
  • Die Eiermasse hineingießen und bei niedriger bis mittlerer Hitze stocken lassen.
  • Sobald die Eier am Rand fest werden, die Champignon-Tofu-Mischung gleichmäßig auf einer Hälfte des Omeletts verteilen.
  • Das Omelett vorsichtig mit einem Pfannenwender zur Hälfte klappen, sodass die Füllung bedeckt ist.
  • Noch kurz weitergaren, bis das Omelett komplett gestockt ist, aber innen noch saftig bleibt.
  • Das Omelett auf Teller geben, mit frisch gehackten Kräutern bestreuen und sofort servieren.

Dazu passt frisches Brot oder ein grüner Salat als Beilage.

Fazit: War nicht schlecht, aber die Pfanne war zu heiß, und ich hatte zu viel von allem – außer Eiern… Es wurde mehr ein krümeliges Pfannengericht, aber kein Omlett.

Esser:

  • Tania

Gefüllter Puter

Gefüllte Pute ohne Butter und ohne Süßes (Copilot)

Zutaten:
1 Pute, ca. 3-4 kg
2 EL Olivenöl
2 Zwiebeln, fein gehackt
3 Knoblauchzehen, fein gehackt
2 Stangen Sellerie, klein gewürfelt
2 Karotten, klein gewürfelt
200 g Champignons, klein gewürfelt
200 g Vollkornbrot, klein gewürfelt
200 g Hackfleich (halb und halb, Hühnermett geht zur Not auch)
2 Eier
(frische) Kräuter, fein gehackt: Thymian, Rosmarin, Petersilie
Salz
Pfeffer
0,5 Bio-Zitrone (Saft und Abrieb)
250 ml Gemüsebrühe

Zubereitung:

  • Die Pute innen und außwn gut waschen und trocken tupfen.
  • Mit Salz (viel), Pfeffer und etwas Zitronensaft einreiben.

  • In einer Pfanne das Öl erhitzen.
  • Zwiebeln, Knoblauch, Sellerie, Karotten und Champignons darin anbraten, bis das Gemüse weich ist.
  • Das Gemüse in eine große Schüssel geben, das Hackfleisch, die Brotwürfel, Eier, Kräuter, Zitronenabrieb, Salz und Pfeffer hinzufügen.
  • Alles gut vermengen. Falls die Masse zu trocken ist, etwas Gemüsebrühe dazugeben.
  • Die Füllung locker in die Pute stopfen, damit ide Hitze gut zirkulieren kann.
  • Die Pute in einen Bräter legen, mit etwas Olivenöl bestreichen, und die Gemüsebrühe angießen.
  • Im vorgeheizten Backofen bei 160-180 °C (Umluft) ca. 3 bis 3,5 Stunden braten.
  • Zwischendurch die Pute mit dem Bratensaft übergießen, damit sie saftig bleibt.
  • Die Pute nach dem Braten 15 Minuten ruhen lassen, dann tranchieren und mit der Füllung servieren.

Fazit:
Lecker, aber knochentrocken. Vermutlich weil wir den Puter niemals übergossen hatten und er etwas zu lange im Ofen war (Asche auf unsere Häupter!).

Esser:

  • Tania & Arnold

Reispapierschnecken

Reispapierschnecken

Reispapierschnecken

Low Carb »Bacon, Egg and Cheese«-Rolls (Der Spiegel)

Zutaten (2 Schnecken):
4 Blätter Reispapier (Durchmesser >20 cm)
4 Eier
30 g (Veggie-)Bacon- oder Schinkenwürfel
60 Gramm Streu- oder Reibekäse nach Wahl
2 Frühlingszwiebeln
2 EL Everything-Bagel-Gewürz (siehe unten)
Salz und Pfeffer, Öl

New Yorker »Everything-Bagel«-Gewürz:
Sesamsaat
Mohnsaat
grobes Meersalz
getrockneter oder granulierter Knoblauch
getrocknete Zwiebeln / Röstzwiebeln
andere Saaten und Gewürze nach Wahl

Eine feste Dosierung oder genaue Mengenangaben gibt es nicht, weil jeder Bagelbäcker seinem eigenen Rezept folgt. Tipps aber: Sparsam mit Knoblauch/Zwiebeln sein und eventuell verwendete Röstzwiebeln klein hacken, damit sie angenehmer zu essen sind.

Zubereitung:

  • Etwas Öl in eine heiße Pfanne gießen, dann die Schinkenwürfel für wenige Minuten darin anbraten.
  • Die Frühlingszwiebeln waschen und klein hacken. In die Pfanne geben.
  • Drei Eier in eine Schüssel aufschlagen, eine Prise Salz und Pfeffer dazu, dann mit einer Gabel verquirlen. Die Eier dann zum Schinken in die heiße Pfanne geben. Etwa zwei bis drei Minuten durchgaren, dabei immer wieder mit einem Pfannenwender durchrühren und wenden. Dann alles von der Hitze nehmen.
  • Das letzte Ei in einen großen Teller aufschlagen und mit etwa derselben Menge Wasser verquirlen.
  • Pro Schnecke zwei Blätter Reispapier kurz hineintauchen, dann auf einer sauberen Arbeitsfläche oder einem großen angefeuchteten Brettchen ausbreiten. Zwei Blätter sollten sich an einer Seite etwas überlappen, um eine große Fläche zum Füllen hinzubekommen. Wer keine Übung mit Reispapier hat, probiert das erst mal ohne Füllung und Eier-Streich aus, nur mit kurz angefeuchtetem Reispapier. Es wird in kurzer Zeit erst flexibel, dann weich, dann sehr klebrig. Das richtige Tempo ist hier entscheidend.
  • Jeweils die Hälfte des Rühreis und geriebenen Käses mittig darauf verteilen, rechts und links etwas Platz lassen. Das untere Ende des Reispapiers über die Füllung schlagen, die Enden rechts und links einklappen, dann alles wie eine Schlange nach oben hin zusammenrollen.
  • Oben mit jeweils einem EL »Everything«-Gewürz bestreuen, dann im vorgeheizten Ofen bei etwa 180 Grad rund zehn Minuten backen

Wer gern »Mealprep« macht, sich also seine Mahlzeiten länger im Voraus vorbereitet, kann solche Schnecken auch einfrieren und dann nach Bedarf aufbacken. Dann kann es sich lohnen, ein wenig mit den Zutaten zu spielen und auch mal Kidneybohnen, Paprika oder verschiedene Käsesorten mit in den Mix aufzunehmen.

Fazit:
Kann man mal essen, muss aber nicht. Ich hatte geräucherten Tofu genommen. Geschmacklich war es okay, aber die Konsistenz ist nicht so toll. Gummiartige war alles; Käse, Tofu und Reisblätter. Lohnt den Aufwand eher nicht. Ach ja: Und die Schnecke sah aus wie ein Penis 🙂

Esser:

Lauwarmer Rosenkohlsalat

Rosenkohlsalat (Der Spiegel)

Rosenkohlsalat

Rosenkohlsalat

Zutaten (2 Portionen):
1 kg Rosenkohl (er verliert im Ofen noch viel Gewicht)
2 Knoblauchzehen
1 rote Zwiebel oder Frühlingszwiebel
Öl
Salz

Für das Dressing
1 EL Senf
1 EL Essig oder Zitronensaft (nach Geschmack)
3 EL Speiseöl
4 EL Wasser
eine Prise Salz

Zubereitung:

  • Den Ofen auf 200 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech darin mit heiß werden lassen.
  • Den Rosenkohl gut abwaschen und putzen, also die holzigen Enden und unschöne Blätter mit einem Putz- oder Kartoffelschälmesser entfernen.
  • Gut abtrocknen (etwa in einer Salatschleuder), denn feucht wird der Rosenkohl im Ofen matschiger. Dann halbieren.
  • Die Röschen in einer Schüssel mit etwas Öl und Salz schwenken und dann auf das heiße Backblech legen. Die Schnittflächen der Rosenkohlhälften sollten nach oben zeigen, damit restlicher Dampf aufsteigen kann.
  • Etwa 20 Minuten backen, bis die Röschen knusprig und gar sind.
  • Die Zwiebel schälen bzw.die Lauchzwiebel waschen und dann fein hacken.
  • Für das Dressing einfach alle Zutaten in ein leeres Marmeladenglas geben, zuschrauben und gut schütteln.
  • Den Rosenkohl aus dem Ofen holen, in der Schüssel mit den eventuellen Aufpeppzutaten und dem Dressing vermengen und dann auf zwei Teller aufteilen.
  • Mit den warmen Croûtons und gehackten Zwiebeln garnieren.
  • Hat man Zitronensaft parat, gibt noch einen Schuss darüber.

Wer das Rezept aufpeppen möchte, kann auch Apfel, rote Trauben, Manchego- oder Parmesanhobel, jegliche Form von Nüssen oder sogar angebratenen Bacon/Räuchertofu (und deren Bratfett) in den Salat geben.

Fazit:
Sehr lecker, finden wir beide! Rosenkhl putzen ist ja etwas nervig, aber der Salat ist lecker. Mit geräuchertem Tofu passt es gut.

Esser:

  • Tania & Andreas