Haferfrikadellen (Der Spiegel)
Zutaten (4 Portionen):
3 Tasse Haferflocken, zart (lettkokte)
3 Tasse Haferflocken, ganzes Blatt (oder andere grobe Getreideflocken wie Weizen, Gerste und Roggen)
1 Tasse hvete helkorn (zur Not andre Körner, z.B. byggryn)
2 Eier
3 Tassen heiße Gemüsebrühe
1 Karotte oder anderes Gemüse
1 Zwiebel
5 Knoblauchzehen
2-3 EL Senf
3 TL getrocknete Kräuter, etwa Thymian, Majoran und Oregano
Pfeffer
Geräucheres Paprikapulver
Salz
Öl zum Braten
Zubereitung:
- Körner mit 2 Tassen Wasser aufkochen und ca. 12 Minuten köcheln; sie sollen noch bissfest sein. Durch ein Sieb abseihen.
- Die Haferflocken und Körner mit dem Senf und den Kräutern in einer hitzebeständigen Schüssel vermengen. Dabei mit den Kräutern und Gewürzen nicht knausrig sein, da die Frikadellen wenig Geschmack haben.
- Die Hafermischung mit heißer, aber nicht mehr kochender Brühe aufgießen.
- Alles mit einem Löffel verrühren und etwa zehn Minuten ziehen lassen.
- Die Zwiebel, die Karotte und den Knoblauch schälen und fein hacken.
- In einer Pfanne auf mittlerer Hitze fünf Minuten anschwitzen, aber nicht bräunen lassen.
- Das Gemüse zu den Haferflocken geben und noch einmal durchrühren.
- Eier zugeben und gut verrühren.
- Mit angefeuchteten (oder eingeölten) Händen kleine Kugeln formen (eher Köttbullar- als Tennisballgröße) und in derselben Pfanne mit einem guten Schuss Öl von allen Seiten anbraten, bis die Frikadellen goldbraun sind (ca. 5 Minuten von jeder Seite). Vorsicht: Zu dicke Exemplare garen nicht gut durch und können innen hinterher weich sein. Wer das verhindern möchte, presst die Bälle mit dem Pfannenwender flach.
Dazu passt Senf, Kräuterquark oder Bärlauchöl.
Fazit:
Lecker – eine vollwertige Alternative zu Frikadellen mit Hack. Die Frikadellen sind durch gedünstete Zwiebel und Wurzel etwas süßlich, daher sollte man kein süßes Gemüse wählen (Wurzeln passen nicht – Blumenkohl oder ein säuerlicher Salat wären besser).
Esser:
- Tania & Andreas